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Fotostrecke U16 Fußballcamp Ollersdorf 2011

Fotostrecke U16 Fußballcamp Ollersdorf 2011

Endlich haben uns auch die Fotos aus dem heurigen Sommercamp der U16 in Ollersdorf erreicht 🙂
Danke an Trainer Oliver für das super Bildmaterial!!!

Soeben hat uns der Kapitän der  U16, Christian Schober einen sensationellen Bericht gesendet.
Vielen, vielen DANK!
(Die Fotos findest du am Ende des angehängten Berichtes..)

Wir wünschen dir beim Lesen und Betrachten der Fotos viel Spaß!

Sportliche Grüße,
deine Nachwuchsleitung

Bericht über das U-16 Fußballcamp Ollersdorf 2011:

Was für eine super Woche!“, schwärmte Trainer Oliver kurz nach der Ankunft zurück in Wien, Döbling. In der Tat, diese Woche war wieder einmal etwas ganz Besonderes! Doch später mehr dazu…

Samstag:
Wir alle wussten: Es war wieder soweit! Eine Woche pure Anstrengung stand uns wie jedes Jahr bevor. Pünktlich um 7 Uhr trafen alle Spieler am Fortunaplatz ein. Man merkte jeden an, wie schwer es ihm doch gefallen sein muss, schon so früh auf den Beinen zu stehen. Vor allem wenn man am Vortag noch ein sehr intensives Match geführt hatte. Trotzdem stiegen wir alle mit einem Lächeln in den Bus Richtung Ollersdorf, Burgenland ein. Noch ein letztes Mal von den Eltern verabschieden und dann ging es auch schon los.
Nach 2 Stunden waren wir im Vitalhotel Strobl angekommen. Allerdings gab es Probleme mit dem Einchecken, da noch nicht alle Zimmer gesäubert waren. Ein Raunen ging durch die Spieler. Um diese Zeitlücke zu füllen, schlug unser Jugendleiter Ali (der selbst mit seiner sehr erfolgreichen U-14 mit angereist war) vor, die Stadt, oder sollten wir eher sagen die Gemeinschaft Ollersdorf, erstmals näher zu erkunden. Obwohl es drückend heiß war und jeden von uns die Schweißperlen auf der Stirn standen, waren wir dennoch froh endlich den Fußballplatz mit dem sehr gepflegten Rasen zu entdecken.
Danach waren die Zimmer endlich fertig und die Spieler betraten eine gepflegte und durchaus moderne Unterkunft.
Am Nachmittag stand dann noch unser erstes Training auf dem Programm an und wir waren alle sichtlich erschöpft von den Strapazen der Anreise. Trotzdem schlugen wir uns durch die harte Trainingseinheit und waren kurz darauf erleichtert es nun endlich hinter uns zu haben.
Am Abend wurden wir dann noch mit einem guten Essen für einen langen und anstrengenden Tag belohnt und jeder wanderte, der eine früher, der andere später, in sein Bettchen um einen erholsamen Schlaf zu genießen!

Sonntag:
Tag 1 nach der Ankunft war angebrochen. Der von den Spielern viel „geliebte“ Morgenlauf stand auf dem Programm. Was heißt: 6:30 Tagwache, Laufschuhe anziehen und 30 Minuten pure Qual. Nein, so schlimm war es auch wieder nicht. Aber wenn man es von zuhause nicht gewohnt ist, war es doch eine kleine Überwindung.
Nach einem ausgiebigen Frühstück standen schon die nächsten Trainingseinheiten auf dem Programm. Man muss schon sagen, dass wir es wirklich „zu gut“ mit dem Wetter erwischt hatten. Tagein tagaus 30-35°C zerren dann manchmal schon an den Nerven.
Doch wir haben einen weiteren Tag hinter uns gebracht und das 1. Match dieser Woche (Dienstag) wurde von allen bereits sehnsüchtig herbeigewünscht.

Montag:
„Jetzt ist es aber wirklich zu heiß!“, stellte Ali am wahrscheinlich heißesten Tag des Jahres fest. Bei gefühlten 40°C quälten wir uns auf den Fußballplatz in der Hoffnung am Nachmittag nicht nochmal dort hinzumüssen. Zum Glück bewahrheitete sich unsere Hoffnung und es ging wenig später ab ins Strandbad. Dort angekommen rissen wir uns sprichwörtlich die Kleidung vom Leib und sprangen ins kühle Nass. Was für ein Gefühl! Jeder hatte seinen Spaß…Dazu muss aber ein kleines „Missverständnis“, wie ich es bevorzuge zu nennen, nicht vergessen bleiben. Alles lief so ab: Während sich alle, ausschließlich Arthur, Niko und Flo, im Wasser aufhielten, entdeckten wir plötzlich, dass sie es sich in der Zwischenzeit auf einem Tretboot bequem gemacht haben. Der Neid fraß uns auf und wir liefen in Windeseile zur Bootsanlegestelle. Wir übersahen dabei das Schild „Zahlen bitte an der Kassa“, lösten die Boote vom Steg und der Spaß konnte beginnen. Doch dieser währte nicht lange. Denn der örtliche Bademeister, der bei unseren Trainingslagern wohl immer eine große Rolle spielen wird, entdeckte uns und wir mussten sofort zur Anlegestelle „zurücktreten“. Ein Schauer lief uns über den Rücken. Was das wohl für Konsequenzen haben muss…
Aber alles war halb so schlimm. Alle nahmen es mit Humor. Selbst der Bademeister konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen. Bis auf einer: Andre, Fitnesstrainer der U-14. Die Strafe waren insgesamt 100 Liegestütze ohne Pause. „Teilweise komme ich mir wirklich wie im Bundesheer vor!“, erklärte uns wenig später Sebi, der schon ziemlich fertig von seinen vielen Saltos war.

Dienstag:
Endlich! Das 1. Match stand auf dem Programm. Am Vormittag wurden unsere Muskeln bei eine lockeren Trainingseinheit nochmals aufgewärmt. Danach streiften wir uns mit Stolz unser grün-weißes Trikot über den Leib. Voller Motivation und müder Beine im Gepäck, standen wir nun am Platz. Unser Gegenüber: AkademieBurgenlandSüd. Ehrlich gesagt, haben wir davor noch nie was gehört davon. Trotzdem waren wir zuerst ziemlich beeindruckt. Doch ohne viel Mühe gelang ein souveräner 4:2 Erfolg. Doch eine schlechte Nachricht mussten wir dennoch hinnehmen. Stürmer Niklas hatte sich schwer verletzt, wie sich später herausstellte, und musste verfrüht am Donnerstag abgeholt werden.

Mittwoch:
Die Hälfte war geschafft und es stand uns ein „angenehmer“ Tag bevor. Am Programm standen der Besuch eines Kletterparks in der Nähe unseres Hotels und ein „Verwöhnnachmittag“ in der Therme Stegersbach. Das Klettern war schon etwas ganz Besonderes, weil es nicht nur jeden Muskel, wie wir später alle zu spüren bekommen hatten, beansprucht, sondern auch den Teamzusammenhalt stärkte. Jeder half dem anderen und die Stimmung war auf dem Höhepunkt. „Jetzt noch relaxen in der Therme und der Tag ist perfekt!“, musste ich feststellen.
Nicht nur jede Menge verschiedener Schwimmbecken waren vor Ort. Nein sondern auch ein großen Wellnessbereich gab es zu bestaunen. Erholt und frisch für den Rest der Woche kamen wir schließlich in unserer Unterkunft an.

Donnerstag:
Jetzt war es schon wirklich schwierig sich noch auf den Beinen zu halten. Wenig Schlaf und viel Training. So sah es meistens aus. Auch diesmal gab es einen Morgenlauf und ein Training am Vormittag. Danach stand aber schon das 2. Spiel auf der Programmliste. Was heißt: Keine Zeit zum Nachdenken oder Erholen! Mit diesem Motto bestritten wir auch dieses Spiel mit einem vielleicht etwas glücklichen 5:4 Erfolg über den überaus starken Gegner aus Pinkafeld. Doch nicht, dass sie jetzt glauben der Tag war nach dem Match zu Ende. Nein, wie jeden Abend gab es zahlreiche Tischtenniskrimis, wie ich es nenne, zwischen dem Favoriten Oliver und seinem Herausforderer, mir zu bestaunen. Im Nachhinein muss ich ihm zu einem knappen 4:3 Erfolg in einem packenden Best of 7 gratulieren.
Während die einen am grünen Tisch spielten, machten es sich die anderen auf dem Trampolin „bequem“. Teilweise war es schon ein Kampf, wenn sich 10 pubertierende Jugendliche in ein kleines Trampolin zwängten. Wohl auch ein Grund dafür, warum von dem einst neuen Trampolin, nicht mehr viel übrigblieb.

Freitag:
Am letzen Tag vor unserer Abreise absolvierten wir 2 weitere Trainingseinheiten. Trainer Oliver fasste eine sehr ereignisreiche Woche noch mal zusammen. Es war schon erstaunlich, wie sehr jeder nun auf sein eigenes Bett zuhause mit allen drum und dran freute. So schliefen wir alle ruhig und friedlich. HALT! Da fehlt doch was. So schnell gingen wir am letzen Abend noch nicht zu Bett. Die Jugendtrainer, rund um Matthias Mayer und Oliver Mödlagl sahen es noch nicht vor so „früh“ schlafen zu gehen und beschlossen Unruhe in den Gängen des Hotels zu stiften. „Ein Riesenspaß“, dachte sich wohl alle Beteiligten.

Samstag:
Der Tag der Abreise. Ein letztes Mal stiegen wir aus unseren Betten auf dem Weg zu einem umfangreichen Frühstück. Mit einem Lächeln wohlgemerkt. Auch die Trainer waren erleichtert wieder nachhause zurückzukehren. War sicherlich auch für sie nicht immer einfach mit so vielen Kindern eine Woche lang zu verbringen. Trotzdem haben sie ihre Arbeit allesamt gut bewältigt und jeder war froh heimzukehren. Wieder waren 2 Stunden vergangen und nun standen wir dort wo wir unsere Reise begonnen hatten. Auf der Krottenbachstraße 51, sprich vor unserer Krottenbacher Alm. Die Eltern waren auch erleichtert ihre Söhne und Töchter wieder in die Arme schließen zu können. Somit war das der Abschluss eines tollen Trainingslagers!
Abschließend möchte ich noch hinzufügen, dass dieses Trainingslager wohl eines der intensivsten gewesen sein wird. Mit unserem neuen Trainer Louis haben wir einen sehr erfahrenen und motivierenden Mann auf unserem Weg hinzubekommen. Ich bin mir sicher, Louis und Oliver werden uns helfen, unser diesjähriges Ziel zu erreichen: Den Meistertitel 2011/2012.

Christian Schober, Kapitän der Fortuna U16

 

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